Wasserwirtschaftliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz in der Gemeinde Hammerstedt

Die Gemeinde Hammerstedt ist durch Starkregen und Hochwasser gefährdet, insbesondere durch den Herressener Bach und den Steingraben. Diese Gewässer können bei starken Regenfällen nicht ausreichend gefasst und abgeleitet werden, was zu Überschwemmungen führt. Bereits in den 70er Jahren und seit Anfang der 90er Jahre steht das gesamte Dorf regelmäßig unter Wasser, zuletzt im Mai 2017.

Aktuell wurden die Leistungsphasen 1-4 von der TAB bewilligt und die Planungen für die Hochwasserschutzmaßnahmen laufen an. Die Bevölkerung wird im Zuge des Planungsprozesses aktiv beteiligt. Die geplanten Maßnahmen umfassen:

  • Umgestaltung verrohrter Durchlässe: Anpassung der Durchlässe gemäß den Vorgaben des DWA-M 509, um die Wasserführung zu verbessern.
  • Freihaltung und Unterhaltung von Kanälen und Grabensystemen: Regelmäßige Pflege und Reinigung, um Sediment- und Geschiebeablagerungen zu verhindern.
  • Bau von Kaskaden und Querriegeln: Reduktion der Fließgeschwindigkeit und Minimierung des Transports grober Erdstoffe.

Die hydraulischen Berechnungen zeigen, dass bei entsprechender Freihaltung der Durchlässe und Verrohrungen ein HQ 100 schadlos durch den Ort geleitet werden kann. Die Maßnahmen sollen die Überschwemmungs- und Überflutungsgefahren minimieren und die Sicherheit der Gemeinde erhöhen.

 

07.03.2025 | Informationen zu geplanten Maßnahmen und weiteren Schritten

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